Fredriksborgs fästning

17 Fredriksborgsvägen Värmdö

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Mächtiger Turm hoch oben über dem Oxdjupet

Anfang des 18. Jahrhunderts war die russische Bedrohung in Schweden real. In der Endphase des Großen Nordischen Krieges brandschätzten und zerstörten russische Schiffe die gesamte schwedische Ostseeküste. Auch Stockholm blieb nicht verschont. 

Um den entscheidenden Schifffahrtsweg nach Stockholm durch die Schären hindurch besser verteidigen zu können, wurde am Oxdjupet, einer schmalen Stelle zwischen zwei Inseln, durch die auch heute noch die großen Schiffe fahren, eine Festung errichtet. 

Fertiggestellt wurde sie 1735 und erhielt ihren Namen von damaligen König Fredrik I. - Fredriksborgs fästning. 

Hoch oben über dem Sund wurde ein mächtiger, dicker Rundturm errichtet, der mit mehreren Kanonen bestückt wurde. Hinzu kamen eine Batterie unten an Wasser und ein Kasernengebäude, das heute noch steht. 

Genutzt wurde die Festung nicht allzu lange, denn bald schon löste die Festung von Vaxholm die Fredriksborgs fästning ab. Der Turm zerfiel und seine Steine wurden genutzt für den Bau anderer Festungen. Heute ist daher nur noch der Rumpf des ursprünglichen Turms zu sehen.

Sehenswert ist die Festungsruine aber dennoch.

Besichtigungen werden über das Hotel vor Ort organisiert (vgl. Link Webseite). Im Winter ist die Festung aber zeitweise zum Schutz der dort lebenden Fledermäuse gesperrt.