
Forsvik
2 Bruksvägen Forsvik
Forsvik – Reise zurück in die Industriegeschichte Schwedens
Im kleinen Örtchen Forsvik am westlichen Ufer des Vättern kann man einen weiten Blick in die Industriegeschichte Schwedens werfen. Bereits 1410 ist hier eine Mühle nachgewiesen, wenig später auch ein wasserbetriebenes Sägewerk. Aus einer Quelle aus dem Jahr 1457 geht hervor, dass es in Forsvik auch eine Hammerschmiede gab. Seit 600 Jahren wird hier also produziert in den Gebäuden, die als Forsviks bruk bekannt sind. Zur Mühle und Schmiede kamen eine Gießerei, mechanische Werkstätten und anderes. Bis ins Jahr 1977 war Forsvik ein wichtiger Industriestandort. Seitdem hört man hier keinen Maschinenlärm mehr. Inzwischen ist es ein idyllischer Ort, die Gebäude sind gut erhalten und liegen malerisch an See und Fluss.
Forsvik ist aber nicht nur wegen des Industriedenkmals bekannt. Hier führt auch der Göta Kanal vorbei und in Forsvik wurde 1813 die erste Schleuse dieses wichtigen Kanals eröffnet.
Heute können die Schleuse und Forsviks bruk besichtigt werden. Beides ist interessant und schön anzusehen. Ob man nur wegen Forsvik in diese Region fahren muss, das sei dahingestellt. Aber wenn man ohnehin schon mal in der Nähe ist, dann lohnt ein Ausflug hierin auf jeden Fall.
Lohnend ist auch ein Besuch im Sommercafé Kafé Ada.
Öffnungszeiten und Eintritt (Stand 2025):
Die Schleuse ist immer zugänglich, das Museum Forsviks Bruk ist von Anfang Juni bis Mitte September, täglich von 10-17 Uhr geöffnet.
Erwachsene zahlen 70 Kronen Eintritt, Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre sowie Studierende kommen umsonst hinein.